Der reinrassige Podenco Ibicenco ist eine große, elegante Erscheinung ähnlich einem Show-Greyhound mit übergroßen Stehohren. Abbildungen dieser Hunde finden sich schon in den Wandreliefs der alten Ägypter und bereits auf steinzeitlichen Höhlenzeichnungen. Sein "Peter-Pan-Naturell" - völlig agressionsfrei - katapultiert ihn meist schnell in den Mittelpunkt der Familie. Kinder und Katzen sind kein Problem, er hat fast keinen "Hundegeruch" da er sein kurzes Fell in Katzenmanier pflegt und dieses keine Unterwolle hat. Er ist hochintelligent und äußerst lernfähig, aber nicht unterwürfig. Im Haus ist er ausgeglichen und sehr ruhig.

Besonderheiten: Der Podenco Ibicenco hat genetisch kein schwarzes Pigment. Seine Farben sind weiß und rot, Nasenspiegel und Augenränder fleischfarben und die Augen hell-bernstein, was ihm einen ganz besonderen Ausdruck verleiht. Alle Sinne (Auge-Nase-Gehör) sind bei ihm noch voll entwickelt, seine übergroßen Stehohren zeigen eine Vielfalt von Ausdrucksmöglichkeiten, wie sie bei keiner anderen Rasse zu finden sind. Und er versteht es, sie so einzusetzen, dass er "seinen" Menschen um den Finger - pardon - um die Pfote wickelt...

IBIZAN HOUND DATABASE FIRST DYNASTY

Available – Abzugeben

Details zur Rasse Podenco Ibicenco

Kontakt: Bruno & Dagmar Ollik, Kissingerstr. 33, 97653 Bischofsheim an der Rhön,Deutschland

Tel +49 9772 930521

First Dynasty's Dragón gewann BOB auf der Internationalen VDH-Ausstellung in Leipzig 2009 auf seiner ersten Ausstellung

Stop Press: First Dynasty's Dragon wins BOB on the International Dog Show Leipzig on his first Show ever

First Dynasty's Dali erhielt das Jugend Best of Breed auf der Mediterranen Jahresausstellung 2009

Stop Press: First Dynasty's wins Youth Best Of Breed on the Speciality Show for Mediterrian Breeds 2009

Die Tochter von First Dynasty's Bo Derek, Fineza, wurde Beste der Rasse auf der Crufts 2009, der weltgrößten Hundeausstellung in Birmingham / Großbritannien

Stop Press: First Dynasty's Bo Dereks daughter Fineza wins Best Of Breed at Crufts 2009 - the worlds largest dog show

First Dynasty's Dios Mio wurde BEST IN SHOW auf seiner allerersten Ausstellung in Großbritannien!

Stop Press: First Dynasty's Dios Mio wins the Hound Group and Best in Show at his first show ever! Coatbridge, UK

First Dynasty's Covergirl wurde Europasiegerin

First Dynasty's Covergirl wurde Europasiegerin, V1 Beste Hündin BOS auf der Europasieger-Zuchtschau des VDH in Dortmund, Richter E. R. E. Grevelt/NL

First Dynasty's Covergirl became European Winner Exc 1 Best Bitch BOS at the VDH European Winner Show in Dortmund, Judge E. R. E. Grevelt/NL, Foto Joswig/GER

First Dynasty's Ibizan Hounds – Unsere Würfe / Our litters

Alle Titel Jahressieger 2006 der Rasse Podenco Ibicenco gingen an den Kennel First Dynasty's Ibizan Hounds

First Dynasty's Benedikt

Luxemburg-Jugend-Champion 2006, Judge Evgeny Kupliauskas / RU; Europajugendsieger 2006 in Dortmund, Richter Uwe Fischer / GER; Verbandsjugendsieger 2006 in Köln, Richter Günther vom Lehn/ GER; Vize-Bundessieger 2007 in Dortmund, Richter Jochen Eberhardt/ GER

Beim Internationalen Schneecoursing und Schneerennen des Windhundrennclubs Tirol in Neustift im Stubaital / Österreich belegten unsere Podenco Ibicenco jeweils den 1. + 2. Platz

At the International Snow Coursing and Snow Racing of the Sighthound Racing Club Tirol at Neustift in Stubaital / Austria our Ibizan Hounds won place 1 and place 2 on both days.

Auf der CAC-Spezialzuchtschau NRW – Jahresausstellung der Mediterranen Rassen – des Deutschen Windhundzucht- und Rennverbandes (DWZRV e.V.) errangen beide Eltern unseres B-Wurfs den Titel Jahressieger 2005 unter der spanischen Richterin Angela Hauncher-Ayucar / Spezialrichterin für die Rasse Podenco Ibicenco – auf dem Bild mit dem 11 Wochen alten Welpen unseres B-Wurfs First Dynasty's Bo Derek (Foto Copyright)

At the German CAC-Special-Show for Mediterrian Breeds of the German Sighthound Club DWZRV, both parents of our B-litter became Winner of the Year 2005 under the spanish judge Mrs Angela Hauncher-Ayucar, breed-judge for ibizan hounds – at the photo with their 11 weeks old puppy First Dynasty's Bo Derek (Photo Copyright)

Auf den Donaueschinger Windhundtagen errangen beide Eltern unseres B-Wurfs den internationalen Titel FCI EURO SIGHTHOUND 2005 unter dem Richter Willem Buitenkamp/NL und wurden am nächsten Tag beide WINNER DONAUESCHINGEN 2005 unter dem Richter Uwe Fischer/GER – und das, obwohl die Hündin gerade erst vor 8 Wochen geworfen hatte. Vielen Dank. (Foto Copyright)

On the Sighthound Festival Donaueschingen both parents of our B-litter recieved the new International Award FCI EURO SIGHTHOUND 2005 under the judge Willem Buitenkamp/NL and next day they both became WINNER DONAUESCHINGEN 2005 under the judge Uwe Fischer/GER – and that though the bitch has welped eight weeks before. Many thanks. (Photo Copyright)

Pharaonenhunde - Urform aller Windhunde

Mit dem werbewirksamen Namen Pharaoh Hound haben es die Engländer im Jahre 1977 geschafft, den Maltesischen Kelb tal Fenek (Hund der Kaninchen) "salonfähig" zu machen. Gleichzeitig mußte sich die Rasse Ibizan Hound, die bisher unter der Standard-Bezeichnung Pharaonenhund (Chien du Pharaoh) bei der FCI eingetragen war, in Deutschland mit dem Zungenbrecher Podenco Ibicenco zufrieden geben. Obwohl kynologisch die Urform aller Windhunde, durften beide Rassen zudem offiziell keine mehr sein. Zum einen ist die Jagd mit Windhunden seit 1892 in Europa verboten, zum anderen müßten Spanier und Italiener eine Luxussteuer für Windhunde entrichten, während Jagdhunde davon nicht betroffen sind. Was also tun, wenn man doch seit jeher daran gewöhnt ist, mit diesen Hunden ohne Gewehr zur Jagd zu gehen?
Als Jagdhund sind beide Rassen mit ihrem ausgeprägten Hetztrieb und angeborenem Rudelverhalten im Rest von Europa ebenso undenkbar: Zu dichte Besiedlung, zu wenig Freiräume und mangelndes Unterwerfungsverhalten der Hunde, wenn Wild auf Sicht ist. Die FCI fand ihre Notlösung, indem sie beide Rassen kurzerhand in die Gruppe 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp verbannte – mit der Betonung auf Urtyp.
Wenn man sich intensiv mit der Rasse auseinandersetzt und geschichtliche Fakten vergleicht, kommt man letztlich zu dem Schluß: Der eigentliche Pharaonenhund ist der Podenco Ibicenco.
Viele Abbildungen aus dem Alten Ägypten belegen, daß der "Tesem“ von Typ und Proportionen dem heutigen Ibizan Hound oder Podenco Ibicenco entspricht. Hier wurde in den Veröffentlichungen aus Großbritannien vieles "geschönt“ und seither zum Wohle der Rasse Pharaoh Hound publiziert. Auch die Größe der Hunde im Vergleich zu den abgebildeten Antilopen, Löwen und Menschen setzt eine Schulterhöhe von ca. 70 cm und mehr voraus, die der Pharaoh Hound nach dem heutigen Standard nicht erfüllen kann und darf.
Oft wird in diesem Zusammenhang auch auf den Schakal verwiesen, der jedoch erst recht nicht diese Maße und Größe hat – geschweige die Beinlänge.
Sicher liegt die Ursache für diese Interpretationen in der Farbe schwarz, die weder beim Pharaoh Hound, noch beim Podenco Ibicenco vorkommt, weil sie genetisch nicht vorhanden ist. In der Ägyptologie ist die Farbe schwarz jedoch leicht zu erklären – als Farbe des heiligen Harzes und der Wiedergeburt hat sie eine Symbolik, die mit der Lebendform nicht in Zusammenhang gebracht werden kann und darf. Übrigens galt der Hundegott als eine Erscheinungsform des Königs und bedeutet der Name Anubis (ägytisch Inpu) "Hündchen". Dieser Totengott der Ägypter wird ebenfalls oft mit schwarzer Maske dargestellt, jedoch waren die Grundformen des Gesichts im "tan“ der Hunde und wurden erst später in die Ritualfarbe schwarz abgewandelt.

Auszug aus einem Artikel der Zeitschrift WindhundWelt, der mit vielen Bildern und Beispielen in den Ausgaben 3'98 und 4'98 veröffentlicht wurde.

Was ist ein Podenco Ibicenco

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Podenco Ibicenco - Canario - Pharaoh . . .- programmierter Untergang einer Spezies?

Durch den ständig steigenden Hunde-Import-Tourismus von den Kanaren, den Balearen und dem spanischen Festland stehen seriöse Züchter der Rassen Podenco Ibicenco und Podenco Canario vor einem durchaus ernstzunehmenden Problem.

Ohne unterstellen zu wollen, dass sich hier einige Leute mit Hilfe von Spendengeldern gutgläubiger Tierfreunde ein schönes Leben unter südlicher Sonne finanzieren, gibt es in diesem Zusammenhang einiges zu überdenken.

Bei den Spaniern - speziell auf den Inseln - gilt seit jeher: Jeder Hund, der ein Halsband trägt, hat einen Besitzer - und wird im allgemeinen akzeptiert und sogar mit dem nötigsten versorgt. Viele Touristen und auch einige dieser Tierschutzorganisationen stehlen quasi - in falsch verstandener Tierliebe - den Spaniern ihre Hunde.

Sicher ist die Einstellung der Leute in südlichen Ländern nicht immer mit unserem Tierschutzgedanken zu vereinbaren, aber solange wir es selbst nicht fertigbringen, den Tierschutz rechtswirksam in unserem Grundgesetz zu verankern, sollten wir diesbezüglich lieber schweigen. Fakt ist: Ein reinrassiger Podenco - sei es Ibicenco oder Canario - stellt für den Spanier einen wirklichen Wert dar. Wenn solche Hunde durch diese Tierheim-Importe zu uns gelangen, dürfte dies selten mit rechten Dingen zugegangen sein.

Allerdings müssen wir jedoch hier deutlich unterscheiden: "Nicht überall, wo Podenco draufsteht ist auch Podenco drin"! Spätestens seit unsere Tierheime wegen der "Kampfhund-Hysterie" hoffnungslos überfüllt sind, wird alles, was nur ein bischen größere Ohren hat, als Podenco vermarktet.

Für einen Podenco-Züchter vergeht kein Tag wo nicht irgendjemand anruft und stolz erklärt, er habe einen echten Podenco und man solle ihm jetzt mal einen Kurzlehrgang über die Rasse geben. Wahrscheinlich ist es eine Art "Schnäppchen-Gefühl", das diese Leute in Euphorie versetzt - so nach dem Motto "Jetzt habe ich einen teuren Rassehund "für 'nen Apfel und 'n Ei" aus dem Tierheim erstanden - ach was bin ich doch so klug!"

Grundsätzlich ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand eine arme Kreatur aus dem Tierheim rettet - aber dann bitte auch mit allen Konsequenzen! Und diese sind häufig gravierender als man denkt. Mangelhafte Versorgung im Welpenalter kostet oft das X-fache an Tierarztkosten beim erwachsenen Hund. Verhaltensstörungen durch die Zwingerhaltung in Tierheimen, Unterkünften und durch den Stress beim Transport der Tiere sind an der Tagesordnung - sie wurden selten in enger Familienbindung aufgezogen und haben oft schon Schlimmes erlebt. Fehlende Impfungen können bereits zu bleibenden Schäden geführt haben.

Wer zudem glaubt, einen solchen Hund dressieren zu können wie einen Schäferhund, ist völlig auf dem Holzweg. Diese Hunde haben in Ihrer 6000jährigen Geschichte keinen Menschen gebraucht und haben einen ausgeprägten Hetztrieb. Deshalb landen die meisten dieser Tierheimimporte ohnehin bald wieder dort - wenn sie nicht überfahren oder von Jägern erschossen werden.

Alternativ muß der Halter sich intensiv um ausreichende Bewegung seines Hundes kümmern (z.B. auf der Rennbahn oder beim Coursing) um einen ausgeglichenen Hausgenossen zu haben, was wiederum viel Zeit- und Geldaufwand bedeutet.

Und was bitte schön hat der seriöse Züchter mit alledem zu tun? Er möchte nichts weiter, als seine Hunde gemäß internationalen Standards so nah wie möglich am Ideal züchten und somit - speziell bei diesen Rassen - ein großes Kulturerbe bewahren.

Dafür darf er sich dann häufig noch als Rassist beschimpfen lassen, der doch besser daran täte, das Leid in den Tierheimen zu lindern und den unaufhaltsamen Untergang einer Spezies zu fördern, indem er dabei mithilft, dass es bald nur noch Mischlinge gibt...


PS.: Wenn Sie ernsthaftes Interesse an der Rasse Podenco Ibicenco (Ibizan Hound) haben, stehen wir Ihnen dennoch jederzeit gerne zur Verfügung.

Telefon +49 (0)9772 930521 First Dynasty's Ibizan Hounds

 

 

Standard Podenco Ibicenco
FCI-Standard Nr. 89 / 17.10.1994 / D
Übersetzung: Dr. J.-H. Paschoud und Frau R. Binder-Gresly
Ursprung: Spanien (Balearen)
Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 26.05.1982

Verwendung: Der Podenco Ibicenco wird hauptsächlich zur Kaninchenjagd ohne Gewehr, bei Tag und bei Nacht verwendet. Dank seines überaus feinen Geruchsinnes, dessen er sich zusammen mit dem Gehör mehr bedient als der Sicht, spürt und jagt er auch an sehr dicht bewachsenen Stellen die Kaninchen mit Leichtigkeit auf. Flink und schlau wie er ist, fängt er seine Beute rasch, besonders wenn er zusammen mit anderen Hunden jagt. Wenn ein Hund eine Beute anzeigt, umringen ihn alle anderen Hunde in einem gewissen Abstand und stehen auf der Lauer; sie bellen nur dann, wenn sie die Beute sehen oder hören und wenn sie diese umzingelt haben. Beim Anzeigen und beim Einfangen der Beute wedeln alle Hunde heftig, lassen aber leicht von der Anzeigeposition ab. Der Podenso Ibicenco wird auch zur Jagd auf Hasen und Großwild eingesetzt. Er apportiert die Beute gut. Von gewissen Ausnahmen abgesehen, werden für die Zusammensetzung der Meute nur Hündinnen verwendet mit höchstens einem Rüden, da letztere beim Jagen nicht zusammenarbeiten. Wenn eine Meute einige Tausend Kaninchen eingefangen hat, kann es eigentümlicherweise vorkonmen, daß einige Hunde derselben Meute nicht mehr jagen wollen, bevor Ihnen nicht eine längere Ruhepause gewährt wird. Auf dieses Phänomen bezieht sich der spanische Ausdruck "en conillarse" (sich zur Ruhe legen).

Klassifikation FCI:
Gruppe 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 7 – Urtyphunde zur jagdlichen Verwendung ohne Arbeitsprüfung

Kurzer geschichtlicher Abriss:
Diese Rasse stammt aus den Baleareninseln Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera, wo sie unter dem ursprünglichen Namen "Ca Eivissec? bekannt ist. Sie ist auch in Katalonien, um Valencia, im Roussillon und in der Provence stark verbreitet, wo sie die Namen Mallorqui, Xarnelo, Mayorquais, Charnigue, Charnegui und Balearen-Hund trägt. Wahrscheinlich sind diese Hunde durch die Phönizier, die Karthaginenser und eventuell auch durch die Römer auf diese Inseln gebracht worden. Es handelt sich um einen typisch primitiven und robusten Vertreter einer der ältesten noch erhaltenen Rassen. Abbildungen dieser Hunde finden sich in Gräbern von Pharaonen und auf Museumsgegenständen, womit die Existenz dieser Rasse bereits im Jahre 3400 v. Chr. nachgewiesen ist.

Kopf: Gesamthaft betrachtet hat der lange schmale Kopf die Form eines nahe an seiner Basis abgeschnittenen Kegels; ausgesprochen trocken, eher klein im Verhältnis zum Körper.
Wichtige Proportion: Der Abstand von der Spitze des Fangs bis zu den Augen entspricht demjenigen von den Augen bis zum Hinterhauptbein.

Oberkopf: Schädel: Lang und flach (dolichocephal) Hinterhauptsbeinhöcker vorstehend, Stirn schmal und flach. Stop wenig ausgeprägt.

Gesichtschädel
Nase: Nasenschwamm fleischfarben; Nasenlöcher offen; Nasenrücken leicht gewölbt.
Fang: Nasenrücken und Nase über den Unterkiefer hinausragend; lang, schmal und entsprechend der Farbe des Haarkleides fleischfarben.
Lefzen: Dünn, eng anliegend, fleischfarben.
Zähne: Perfekter Gebißschluß, Scherengebiß; weiß regelmässig angeordnet.
Augen: Schräg klein, von einer hellen Bernsteinfarbe, die an die Farbe einer Karamelle erinnert; die Bernsteinfarbe kann entsprechend der Farbe des Haarkleides mehr oder wenig intensiv sein. Der Blick ist ein bisschen edel, aber auch schüchtern und misstrauisch.

Ohren: Immer steif, sehr beweglich; nach vorn, seitlch, horizontal oder nach hinten gerichtet, aufrecht getragen, wenn der Hund erregt ist; das Zentrum des Ohransatzes befindet sich auf der Höhe der Augen; die Form ist die eines verlängerten Rhomboids, welches in einem Drittel seiner langen Diagonale abgeschnitten ist. Sie sind fein, ohne Behaarung an der Innenseite der Ohrmuschel; von mittlerer, nicht übertriebener Größe.

Hals: Sehr trocken, sowohl in seinem oberen wie in seinem unteren Teil. Seine Länge beträgt ein Viertel der Länge des Körpers; leicht gewölbt, muskulös. Die Haut ist straff, glatt und ohne Wamme. Normalerweise ist das Haar im Bereich des Ansatzes am Körper länger und dichter; dies ist besonders auffällig bei der glatthaarigen Varietät.

Körper: Gesamthaft betrachtet ist der Körper symmetrisch, leicht konvex und von mittleren ebenmäßigen Proportionen, kompakt und etwas länger als hoch, ohne daß diese Differenz exakt festgelegt wäre. Der Widerrist ist gut abgesetzt, hoch, trocken und lang. Der Rücken ist gerade, lang und biegsam. Die Muskulatur ist stark, jedoch flach. Die Lenden sind gewölbt, von mittlerer Breite, kräftig und fest. Die stark abfallende Kruppe mit sichtbarem Knochenbau verfügt über eine sehr kräftige und harte Muskulatur. Die Brust ist tief, schmal und lang, reicht aber nicht bis zu den Ellenbogen; die Vorbrust ist spitz und stark vorstehend. Die Rippen sind flach. Das Abdomen ist aufgezogen, aber nicht allzu sehr.

Rute: Tief angesetzt, buschig; lang: wenn man die Rute zwischen den Beinen durchzieht, soll sie bis zur Wirbelsäule reichen; etwas dicker am Ansatz, sich allmählich zur Spitze hin verjüngend. In der Ruhe ist sie natürlich hängend; in der Bewegung wird sie mehr oder weniger eng gebogen sichelförmig getragen; es wird vorgezogen, wenn sie nicht aufrecht oder übertrieben eingerollt über den Rücken getragen wird.

Vorderhand: Senkrecht, symmetrisch; von vorne gesehen ist die Stellung der Vorderläufe sehr eng; insgesamt stämmig, mit langen Gliedmaßen, die den Eindruck eines schlanken, flinken, jedoch kräftigen Tieres vermitteln. Die Schulterblätter sind schräg, kräftig und frei beweglich. Die Läufe sind sehr lang, gerade, stark und sehr eng gestellt. Die Unterarme werden gegen die Vorderfußwurzel zu breit. Die breiten vom Körper gut abgesetzten Ellenbogen liegen parallel zur Medianebene des Körpers, sind aber niemals lose. Das Vorderfußwurzelgelenk ist kräftig, fest, breit und schön aufrecht.

Hinterhand: Senkrecht, mit langen, starken, flachen und trockenen Muskeln. Das Sprunggelenk ist gut gewinkelt, breit, tief angesetzt, gut senkrecht und weder nach außen noch nach innen gedreht.

Pfoten: Nahezu Hasenpfoten; Zehen lang und eng aneinander; Zehenzwischenräume gut behaart; Nägel sehr kräftig und normalerweise von weißer Farbe entsprechend der Farbe des Haarkleides; Fußballen sehr hart.

Gangart: Die bevorzugte Gangart ist ein schwebender Trab; der Galopp ist sehr schnell und vermittelt den Eindruck einer großen Behendigkeit.

Haut: Straff, am Körper anliegend; sie ist rötlich pigmentiert, kann aber dort, wo das Haarkleid anders gefärbt ist, verschiedenfarbig sein.
Haarkleid: Beschaffenhett des Haares: Glatthaar, Rauhhaar oder Langhaar.
Das Glatthaar soll nicht seidig, jedoch kräftig und glänzend sein.
Das Rauhhaar soll hart und sehr dicht sein; etwas kürzer auf dem Kopf und an den Ohren, etwas länger an der Hinterseite der Keulen und an der Unterseite der Rute; ein Bart ist sehr geschätzt. Das Langhaar ist weicher und soll mindestens eine Länge von 5 cm aufweisen; der Kopf ist sehr dicht behaart.
Farbe des Haares: Vorgezogen wird weiß und rot, oder einfarbig weiß oder rot; falbfarbene Hunde sind zugelassen, sofern es sich um außerordentlich gute Exemplare handelt, wobei jedoch bei Glatthaar diese Farbe überhaupt nicht zulässig ist.
Größe: Rüden: 66 - 72 cm, Hündinnen: 60 - 67 cm.
Ohne übertriebene Strenge darf man Hunde, die dem Standardmaß nahe kommen, akzeptieren, sofern diese gut proportioniert sind und ästhetisch aussehen.

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Schwere Fehler: Hängeohren,Fehlen eines Prämolaren (PH), Kopf kurz und breit, Stop stark ausgeprägt,Ellenbogen nach außen gedreht, kuhhessige Sprunggelenke, Rippenkorb gewölbt, nach außen gedrehte Pfoten, Kreuzen der Pfoten und der Sprunggelenke in der Bewegung.

Ausschließende Fehler: Jegliche Art von Prognathismus, Schädel in Form einer Treppe (Schädelebene im Vergleich zum Nasenrücken zu hoch), Anzeichen einer Kreuzung mit einem Galgo oder einem anderen Windhund: gefaltete Ohren, dunkle Augen, Vorbrust wenig ausgeprägt, Vorderläufe weit auseinander, Kruppe breit, Keulen rundlich und breit mit sichtbar vorstehenden Venen, Augenlider und Lefzen: rot-braun, braune Pigmentierung oder schwarze Flecken am Nasenschwamm.

N.B.: Rüden sollen zwei offensichtlich normal aussehende Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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